Die CRM-Trends im Jahr 2013

Durch den stetig wachsenden Einfluss und die Nutzung von Social Media konnte eine Menge Transparenz in den Markt gebracht werden. So steht mittlerweile auch der Endkunde des B2B im Fokus und macht sich meist selbst aktiv im Netz auf die Suche, während dies früher noch kein Thema für die Branche war. Daher ist mittlerweile nicht mehr nur im B2C-Unternehmen ein optimales Kundenbeziehungsmanagement gefragt, sondern auch bei B2b-Unternehmen, die sich einer Marke verschrieben haben. Denn letztendlich werden Marken online gesucht, wodurch ein direkter Kontakt zwischen Unternehmen und Einzelpersonen entsteht. Das sogenannte Business-to-Person ist daher ein entscheidender Faktor der neuen CRM-Generation , die insbesondere mit Kanälen und Medien wie Facebook, Twitter oder Xing arbeiten und Informationen verbreiten.

Klassisch für das B2C ist es, die Kundenbedürfnisse als Ausgangspunkt aller Kundenentscheidungen zu betrachten – wer sich nach dieser Regel richtet, wird sich künftig auch leichter mit dem B2P und die Person hinter dem Kunden erkennen. Für den Bereich des B2B wird dieses Umdenken zwar schwieriger, allerdings kann die entsprechende Optimierung der Social-Media-Kanäle für ein CRM-System auch hier für nachhaltige Erfolge sorgen.Neue CRM Software

Mobiles CRM soll für einfachere Anwendung sorgen

Mittlerweile haben schon zahlreiche CRM-Anbieter eine eigene mobile CRM-Software entwickelt, allerdings sind diese bisher noch nicht einheitlich und erschweren den Nutzern so die Handhabung. Hier macht beispielsweise Microsoft einen sinnvollen ersten Schritt und setzt mit Windows 8 auf ein modernes, neues Erscheinungsbild, das sowohl auf PC als auch auf Tablet oder einem anderen Endgerät mit einem kachelartigen Muster aufgebaut ist. Nach Meinung von Experten wird das neue Betriebssystem die mobilen CRMs vorantreiben und auch anderen CRM-Herstellern viele Möglichkeiten der Entwicklung bieten.

Nicht zuletzt ist auch die Arbeitseinstellung ein wichtiger Bestandteil des funktionierenden Prozesses, denn für ein CRM sind Unternehmensstrategie, Marktbearbeitungsstrategie und das Kundenbeziehungsmanagement selbst als drei gleich wichtige Teile zu betrachten, die sich gegenseitig beeinflussen. Nur wer diesen Grundsatz beherzigt, wird bei einer späteren Implementierung nicht mit Akzeptanzproblemen seitens der Mitarbeiter konfrontiert werden – stattdessen sollte CRM-Software sinnvoll eingefügt und als organischer Teil des Ganzen betrachtet werden.

Bild Quelle: © buchachon - Fotolia